Änderungen bei der Elternzeit

Grundsätzlich kann die Elternzeit, sofern sie zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer abgestimmt ist, nur mit Zustimmung des Arbeitgebers vorzeitig beendet oder verlängert werden. Eine wichtige Ausnahme ist nunmehr für Mütter geregelt, die während der Elternzeit erneut schwanger werden.

Diese sind nach dem geänderten § 16 Abs. 3 BEEG (Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz) berechtigt, die Elternzeit vor deren vereinbarten Ablauf ohne Zustimmung des Arbeitgebers zu beenden, um sich den Anspruch auf Mutterschaftsgeld/Zuschuss während der Mutterschutzfristen zu erhalten.

Für die Berechnung des Anteils, der auf den Arbeitgeber entfällt, ist das Gehalt aus den letzten drei abgerechneten Kalendermonaten vor Beginn der Schutzfrist heranzuziehen. Dies werden typischerweise die letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der ersten Mutterschutzfristen/Elternzeit sein. Änderungen der Verdiensthöhe, die zwischenzeitlich eingetreten wären (z.B. allgemeine Gehaltssteigerungen), sind zu berücksichtigen.

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