Prof. Dr. Philip Thost, LL.M. (Manchester)

Rechtsanwalt

Fachgebiete:

Handels- und Gesellschaftsrecht
Unternehmenskauf und -verkauf
Sanierung und Insolvenz

Schwerpunkte:

  • Managerhaftung
  • Aktienrecht
  • GmbH-Recht
  • Vertragsrecht und Vertragsgestaltung

vCard:

Vita

1970 geboren in Hamburg
1989 – 1991 Ausbildung zum Verlagskaufmann im Axel Springer Verlag, Hamburg
1991 – 1996 Studium der Rechtswissenschaften in Hamburg
1997 – 1998 Masterstudium in Gent und Manchester
1998 – 2002 Referendariat in Hamburg
2000 Promotion im Kauf- und Haftungsrecht bei Prof. Dr. Frank Peters, Universität Hamburg
2002 – 2004 Latham & Watkins LLP, Hamburg
seit 2004 Rechtsanwälte M&P Dr. Matzen & Partner mbB
Auslandsaufenthalte
1997 – 1998 Masterstudium in Gent und Manchester
1999 Ständige Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen in New York
Sprachen Englisch
Aktivitäten Lehrbeauftragter für die Bereiche M&A, Handels- und Gesellschaftsrecht sowie für Finanz- und Kapitalmarktrecht
Referent für wirtschafts- und haftungsrechtliche Themen,
u.a. für ARBER-Seminare
Referent im Rahmen von Managementseminaren (in Kooperation mit dem Verlag DASHÖFER)
Mitglied BVMW (Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmensverband Deutschland e.V.)
Mitglied Deutscher Anwaltverein

Vorträge:

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Beiträge:

04.04.2016

Aktienrechtsnovelle 2016

Nach langjährigen Anläufen hat der Bundestag nun endlich im November 2015 die Umsetzung der Aktienrechtsnovelle beschlossen. Das neue Gesetz trat am 31.12.2015 in Kraft. Zwar ist es nicht der erhoffte „große Wurf“ geworden, einige wichtige Änderungen bringt das neue Gesetz jedoch mit sich:
30.06.2015

Auskunftspflichten des Geschäftsführers über die wirtschaftlichen Verhältnisse nur der GmbH

BGH, Beschluss vom 5.3.2015 – IX ZB 62/14 Der BGH hat entschieden, dass in der Insolvenz einer GmbH der Geschäftsführer zwar über die rechtlichen, wirtschaftlichen und tatsächlichen Verhältnisse der von ihm vertretenen Gesellschaft Auskunft zu erteilen hat – und, dass dies auch für Umstände gilt, die zu einer Inanspruchnahme gegen ihn persönlich führen kann. Der BGH betont aber dabei, dass der Geschäftsführer nicht verpflichtet ist, über seine eigenen Vermögensverhältnisse und die Realisierbarkeit etwaiger gegen ihn gerichteter Ansprüche Angaben zu machen.
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