Beiträge zum Schwerpunkt Haftungsrecht

24.01.2019

Verkäuferhaftung beim Ausscheiden aus einer Gesellschaft

Wer aus einer Gesellschaft ausscheidet und seine Geschäftsanteile an den einzigen weiteren Mitgesellschafter übertragen möchte, sollte beim Verhandeln von Haftungsbegrenzungen besonders umsichtig agieren. Es besteht die Gefahr, dass Gewährleistungsausschlüsse durch Ansprüche aufgrund einer Störung der Geschäftsgrundlage ins Leere laufen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 26.09.2018, in der er das Eingreifen der verschiedenen „Haftungsregime“ konkretisiert.
23.01.2019

Haftung beim Unternehmenskauf

Beim Unternehmenskauf ist nach der Kaufpreisermittlung die Frage nach der Haftung des Verkäufers stets ein zentraler Punkt. Dabei bietet die gesetzliche Haftungsdogmatik keine, die Praxis zufriedenstellende Lösung. Das BGB weist für den Unternehmenskauf keine besonderen Regeln auf. Ein Unternehmen wird als sonstiger Gegenstand im Sinne des § 453 Abs. 1 Alt. 2 BGB behandelt. Es findet das Kaufrecht nach den §§ 433 ff. BGB Anwendung und damit auch das gesetzliche Mängelgewährleistungsrecht.
18.12.2018

DSGVO-Haftungsrisiken beim Unternehmenskauf

Aufsichtsbehörden können zur Ahndung von Verstößen gegen die DSGVO Bußgelder von bis zu € 20 Mio. oder – gegen Unternehmen – von bis zu 4 % des weltweiten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres verhängen.
20.03.2017

Haftung des Steuerberaters für Insolvenzverschleppungsschaden

Der Bundesgerichtshof hat durch eine umfangreiche Entscheidung vom 26.01.2017 (AZ: IX ZR 285/14) seine Rechtsprechung zur Haftung von Steuerberatern für den sog. Insolvenzverschleppungsschaden fortentwickelt, konkretisiert und deutlich ausgeweitet.
09.11.2009

Haftung beim Betriebsübergang in der Insolvenz

Beim Erwerb eines insolventen Betriebs tritt der Käufer in die Rechte und Pflichten aus den noch bestehenden Arbeitsverhältnissen ein. Dies gilt auch für solche Arbeitsverhältnisse, die schon zuvor gekündigt wurden, bis zum Ablauf der Kündigungsfrist. Erhalten die bereits gekündigten Arbeitnehmer statt ihres Gehalts Arbeitslosengeld (sog. Gleichwohlgewährung), weil der insolvente Arbeitgeber nicht mehr zahlt, hat der Erwerber der Bundesagentur für Arbeit diese Zahlungen zu erstatten. Das Insolvenz-Haftungsprivileg gilt insoweit nicht.

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