Rechtsanwälte M&P Dr. Matzen & Partner mbB

Als Hamburger Wirtschaftskanzlei mit nationaler und internationaler Ausrichtung ist M&P Dr. Matzen & Partner auf die Begleitung komplexer wirtschaftsrechtlicher Sachverhalte spezialisiert. Unsere Schwerpunkte liegen in der Beratung von Unternehmenstransaktionen und Unternehmensnachfolgen, im Bereich des Gesundheitsrechts sowie in der Beratung von Unternehmern oder Unternehmen in wirtschaftlichen Schieflagen.

Diese Fokussierung von M&P wird ergänzt um Querschnittsdisziplinen, wie z.B. Handels- und Gesellschaftsrecht, Haftungsrecht, Prozessrecht, Arbeitsrecht und Datenschutzrecht.

Kurze Kommunikationswege, betriebswirtschaftliches Denken und praktisch verwertbare rechtliche Lösungen bilden unseren Beratungsansatz.

Das M&P-Team besteht aus Rechtsanwälten und Fachanwälten, die in den genannten Schwerpunktbereichen auf langjährige Erfahrungen in der strategischen Begleitung von Unternehmen und Unternehmern zurückgreifen können.

M&P arbeitet eng mit spezialisierten Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Unternehmensberatern, Banken und Family Offices zusammen, um in komplexen Strukturen national wie international den Mandanten eine ganzheitliche wirtschaftsrechtliche Beratung zu gewährleisten.

30.03.2017

Beurkundungsbedürftigkeit für in Deutschland abgeschlossene Kaufverträge über Anteile an ausländischen Gesellschaften, die deutschen Gesellschaften mit beschränkter Haftung vergleichbar sind

Immer wieder kommt es in der Praxis vor, dass Verträge über den Kauf von Anteilen an ausländischen Gesellschaften mit beschränkter Haftung, z.B. Anteile an englischen Ltd., niederländischen B.V., französischen SARL oder polnischen sp.z.o.o, in Deutschland geschlossen werden. Häufig sind derartige Anteilskaufverträge nach ausländischem Recht nicht beurkundungspflichtig oder sogar formfrei (also durch Handschlag) möglich. Nach deutschem Recht (§ 15 Abs. 3 und Abs. 4 GmbHG) sind Verkauf und Abtretung von Anteilen an (deutschen) GmbH hingegen beurkundungspflichtig.
21.03.2017

Wann Reden Silber und Schweigen Gold ist – Über die Auskunfts- und Verschwiegenheitspflichten eines Aufsichtsratsmitglieds

Der Kläger, ein privater Wertpapieranleger, machte Schadensersatzansprüche gegen seine Bank wegen systematischer Beratungsfehler geltend. Die Fehlberatungen wurden zwar nicht durch die Bank, sondern durch die inzwischen insolvente Vertriebsgesellschaft A-AG geleistet, allerdings habe – so der Kläger – eine Warnpflicht der Beklagten bestanden. Denn der Prokurist der Bank war gleichzeitig Mitglied des Aufsichtsrats der A-AG, weshalb sein Wissen bezüglich der Fehlberatungen der Bank zuzurechnen sei.
20.03.2017

Haftung des Steuerberaters für Insolvenzverschleppungsschaden

Der Bundesgerichtshof hat durch eine umfangreiche Entscheidung vom 26.01.2017 (AZ: IX ZR 285/14) seine Rechtsprechung zur Haftung von Steuerberatern für den sog. Insolvenzverschleppungsschaden fortentwickelt, konkretisiert und deutlich ausgeweitet.

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