Asset-Deal und Share-Deal

Bei einem Asset-Deal werden alle oder einzelne Vermögensgegenstände des Unternehmens veräußert. Dabei gilt es zu beachten, dass im Unternehmenskauf- und Abtretungsvertrag jeder einzelne Vermögensgegenstand hinreichend bestimmt und gesondert übertragen werden muss. Gegenstände sind nach den sachenrechtlichen Prinzipien zu übereignen und übergeben. Rechte der Zielgesellschaft werden abgetreten. Sollen Rechte Dritter, beispielsweise Verbindlichkeiten der Zielgesellschaft an den Erwerber übertragen werden, bedarf dies grundsätzlich der Zustimmung des Dritten.

Wird ein Unternehmen als Share-Deal verkauft, so sind nur die Anteilsrechte an der Zielgesellschaft, Gegenstand einer solchen Transaktion. Hier verändert sich nur die Gesellschafterebene. Im Hinblick auf die dem Unternehmen gehörenden Vermögensgegenständen wie auch den Rechten und Pflichten des Unternehmens aus Vertragsverhältnissen zu Dritten, erfolgt keine Veränderung.

Autor: RA Lider Koddscha